WIR


Wir, das sind: 

Rike Schuberty, Veronika Thieme und Ulrike Langenbein und Marie Bretschneider.

Rike, Vero und Ulli sind wohnhaft in Berlin, haben an der Hochschule
für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin studiert. Marie Bretschneider, gebürtig und wohnhaft in Dresden
studierte an der Schauspielschule Leipzig. 

Wir alle arbeiten hauptberuflich als Darstellerinnen,Puppenspielerinnen und Regisseurinnen und seit 2012 in wechselnden Konstellationen zusammen. Ulrike Langenbein arbeitet auch als Ausstatterin und Puppenbauerin. Sie leitet ein Atelier in Berlin, stattet mit ihren Puppen Theaterproduktionen im deutschsprachigen Raum und eigene Produktion aus. Rike Schuberty ist zusätzlich Musikerin,  spielt Gitarre, singt und produziert eigene Lieder und Sounds. Veronika Thieme und Marie Bretschneider sind neben ihrer Arbeit als Schau- und Puppenspielerinnen auch als Dozentinnen an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und der Hochschule für Schauspiel Leipzig tätig. 

Zu Beginn des Jahres 2020 haben wir uns als die Theatergruppe „die quadriga“ gegründet und über den Fonds Darstellende Künste #takecare eine Gründungs- und Rechercheförderung bekommen. 

Ab September 2020 beginnt unsere zweijährige Produktionsresidenz am Societaetstheater Dresden. Unsere erste gemeinsame Produktion „Die Republik der Käfer“ (AT) soll im September seine Premiere an der Schaubude Berlin und am Societaetstheater Dresden feiern.

Manifest

Wir sind ein gleichberechtigtes Team.

Wir arbeiten als Kollektiv, hierarchielos.

Jede kann als Darstellerin und auch als Außenblick fungieren.

Wir glauben nicht an die Herrschaft der Regie, sondern an die Kraft der Gruppe.

Wir suchen nach neuen Fragen auf der Bühne.

Wir lassen das Material sprechen, bevor wir Antworten haben. Oft widerspricht es uns.

Wir arbeiten mit Puppen, weil wir es können. Weil sie uns ermöglichen eine besondere Sprache zu sprechen. Eine Sprache, die manchmal kurios, manchmal düster und oft fesselnd ist – in jedem Falle aber „Nicht-normal“. Nichtnormalität ist Pflicht.

Vermarktungsstrategien sind kein Grund Theater zu machen.

Wir wissen gar nichts. Das hält uns nicht davon ab, weiterzumachen. Es ist unser Antrieb.

Der Zuschauer ist Teil des Dialogs. Wir sind nicht schlauer als er.

Proben ist Probieren. Probieren von Unbekanntem, Unüblichem und Unangenehmen.

Vorstellungen sind lebende Proben, niemals zu fertig, um weiter zu suchen.

Überraschungen sind Pflicht.

Wir alle haben Kinder, Familie ist wichtig und gleichberechtigt mit unserer Arbeit.  

Das Societätstheater als Residenzpartner

Wir haben Lust auf eine gegenseitig inspirierende Zeit mit dem Team des Societätstheaters und wünschen uns durch die Zusammenarbeit mit dieser Spielstätte Raum für Experimente und Stabilität für die Entwicklung neuer Ideen. Da wir unsere Eigenproduktionen bisher ausschließlich in der freien Szene entwickelten, konnten wir manche Entscheidung nicht ohne den Gedanken „es muss in 6 Wochen fertig sein“ oder „das passt nicht in unser Auto“ treffen. Viele Ideen und Formate sind uns bisher nicht möglich gewesen. Einige dieser „unmöglichen“ Ideen würden wir sehr gern im Dialog mit dem Societätstheater und seinem Publikum ausprobieren.   Offene Probe: Wir wollen uns auf die Suche machen nach neuen Formaten, die sich neben den regulär produzierten Tourneestücken entwickeln können. Von der offenen Probe, über Reihen, open air shows, Improvisationen bis hin zur Performance im öffentlichen Raum, publikumsoffen und auch mal spontan.

Workshops: Wir alle haben Erfahrung als Workshopleiterinnen und sehen auch hier die Möglichkeit, interessierte Zuschauer näher an uns und unser Material heranzulassen und offene Abende zu gestalten, die zum aktiven Spiel einladen.

Publikumsbeteiligung: Über einen längeren Zeitraum und durch eine kontinuierliche Präsenz, eine Verbindung zwischen Zuschauer und unserer Arbeit aufzubauen zu können, reizt uns sehr. Zwar sind wir im deutschsprachigen Raum bekannt, jedoch ist ein Aufbau eines Stammpublikums mit Raum für Gespräche durch das ständige weitreichende Touren bisher schwer möglich gewesen.  

 

 

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